Brummbrumm… Treckafahrn!

Ja, wir haben uns ein neues Spielzeug gekauft: Unseren Trecki! Und da er nur wirklichen Spaß bringt, wenn man auch mit ihm spielen kann, haben die Männer letzte Woche an ihm rumgebastelt und ihn fein zum Laufen gebracht. Überall Öl rein und Caramba ran. Caramba geht immer, habe ich gelernt. Dann wurde noch irgendwas umgeschweißt, damit Nachbars Schleppe ran passt, und auf ging´s: Brummbrumm… Treckafahrn! Einen Tag hat Maic die ganze Weide abgeschleppt, dann habe ich per Hand einige Stellen nachgesät und den nächsten Tag wurde dann alles gewalzt. Sehr passend hat es am darauf folgenden Tag Dauerregen gegeben. Ich war zufrieden, das Wochenwerk ist geschafft. Jetzt fehlt uns nur noch die Wärme!  …und das Ergebnis der Bodenprobe.

Bodenproben der Pferdeweide

Ich habe letzten Donnerstag Bodenproben der Pferdeweide abgegeben. Bin sehr gespannt, was dabei raus kommt! Die Weide wurde früher mit Kühen beweidet und mehrmals jährlich mit Gülle gedüngt. Seit 2012 wird sie von Pferden beweidet und zur Heugewinnung gemäht, seitdem hat sie weder Gülle noch Kunstdünger gesehen. Ein Drittel wurde im Juni 2013 mit Pferdeäppeln gedüngt und anschließend 2 Jahre aus der Beweidung genommen. Ich habe jetzt 1 Sammelprobe von der 2013 gedüngten und eine von der seit 2012 gänzlich ungedüngten genommen.

Das Projekt „Natürliche Weidepflege“ beginnt.

Die Moorschnucken (und ähnliche) sind ja damals bei uns eingezogen, um die Pferdeweiden zu pflegen. Heute haben wir das Projekt nun endlich richtig gestartet.

Gestern hab ich die Pferde das letzte Mal auf den ersten Weideabschnitt gelassen, den ich extra nicht zu kurz abfressen lassen habe… Und heute hab ich ihn nun mit Stromnetzen eingezäunt und die Schafe drauf gelassen. So soll es nun den Sommer lang weiter gehen. Mal sehen, wie die Fläche in 2-3 Wochen aussieht!!! Ich werde mit Fotos berichten. 🙂

Ein ganzer Mann …und sein Spielzeug ;-)

Wir haben aufgerüstet:

Unser erster eigener Trecker… hüstel… unser Treckerchen…. Naja, ok., ein Rasentraktor (etwas größerer Aufsitzmäher). 😉 Wie es sich für einen ordentlichen (wenn auch kleinen) Trecker gehört NATÜRLICH mit Anhänger. (Was strahlt mehr: die neue rote Farbe oder der Mann oben drauf?):

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Die gedüngte Weide geht ab!

Wow! Vor kürzem war die Weide noch schwarz vom Mist, nun ist sie so dermaßen saftig grün! Dabei hat es kaum geregnet. Ich bin total begeistert, das war bisher ein glatter Erfolg. :-)Mal sehen, wie gut das Heu für die Schafe wird, das wir auf dem Stück nächstes Jahr machen wollen.

Nach heutigem Stand würde ich mal sagen, wenn wir jeden Weideabschnitt alle vier Jahre so düngen und ansonsten Wechselbeweidung machen und zwischendurch auch mal mulchen, dann sollten wir vollkommen ohne Kunstdünger auskommen. …was ja auch das Ziel ist. Bio solls sein. 🙂

Auf Martins Weide hatten wir „Leihkühe“ laufen, die den Aufwuchs abgefressen haben. Anschließend hat der Bauer das Stück dafür abgeschleppt. Das sieht auch ganz gut aus. Dort gehts im September für die Pferde hin, damit wir nach der Bremsenzeit im Wald ausreiten können. Juchuuuhhh…. Burgsittensen wir kommen! 🙂

Der erste eigene Mist auf unserer Weide

Gestern haben wir das erste Mal die Pferdeäppel der letzten Monate (inzwischen zum Großteil bester Humus mit tausenden von Würmern) auf einen Miststreuer geladen und auf einem Weideabschnitt verteilt. 10 Fuder waren das! Die Fläche ist fast schwarz. Entweder muss ich neu ansäen oder da wächst die nächsten Monate ein Dschungel. Ich hoffe auf Letzteres. Meine Nachbarin sah mich heute früh vor ihrem geistigen Auge schon in 2014 den Weg zu ihr durch bahnen – unter größter Anstrengung, völlig erschöpft durch den enormen Urwald, der dort wachsen wird. Wir dürfen gespannt sein. 😉

Der produktive Plan sieht allerdings so aus: Den Rest des Jahres werden wir dort mulchen und 2014 sowie im Frühjahr 2015 Heu für die Schafe machen. Im Spätsommer 2015 kommen dann die Pferde wieder drauf.

Bin gespannt, wie sich der Abschnitt entwickelt. Ich hab die gesamte Weide gedanklich in vier Abschnitte geteilt, so dass jedes Stück alle vier Jahre mit Mist gedüngt wird. Zwischendurch gibt es neben dem Mulchen Wechselbeweidung mit den Schafen, die dafür noch deutlich mehr werden müssen (oder Verstärkung von zwei Kühen haben sollten 😉 ).

Da wir nun wieder weniger Pferde haben und bis zum nächsten Mal anstatt 15 nur 12 Monate sammeln, gehe ich für nächstes Jahr von 5, höchstens 6 Fudern aus. Das sollte dann für die Fläche 2014 eine optimale Menge sein.

Wir werden sehen… 🙂