So, nun hab ich ein eigenes Bienenvolk!

Naja, zumindest bin ich Patentante eines Vokes. Der Imker meint, es wäre meines. Wie das kam???

Seit Beginn der Löwenzahn- und Obstbaumblüte hatten wir hier am Ende der Hausweide zwei Völker unseres Imkers stehen. Eines Abends hatten wir zufällig beim Mulchen gesehen, dass an einem Weidepfahl ein Schwarm Bienen saß. Ich habs dem Imker direkt gemailt und der kam am nächsten Abend, konnte ihn aber trotz meiner Beschreibung nicht finden. Ich war zufällig auch gerade wieder auf der Weide und hab ihm die Stelle gezeigt: 9. Pfahl vom Ende gezählt. Sie waren inzwischen ganz runter gerutscht, so dass man sie in dem hohen Gras gar nicht mehr so einfach sehen konnte.

Es war die Tage davor sehr kalt und regnerisch und auch an dem Abend war es noch sehr ungemütlich. Der Imker hat mir erklärt, dass sie da schon einige Zeit sitzen müssten, weil die Vorräte schon aufgebraucht waren und sie sehr erschöpft waren. Das Wetter war einfach zu schlecht gewesen.

Ich hab zugesehen wie er alle Bienen vorsichtig eingesammelt hat. Das hat einige Zeit gedauert und seine Frau, die nur auf einen kurzen Besuch eingestellt war, ist dabei fast eingefroren, aber er hat bis zu letzten Biene alle eingesammelt und mir dabei einiges erklärt: Ich kann nun „Majas“ von „Willys“ unterscheiden und auch junge von alten Majas. Außerdem hab ich festgestellt, dass die alle gar keine gelben Streifen haben. Da sind wir in der Kindheit aber alle ordentlich verar…  worden! Bestenfalls ist das ein schmuddeliges gelbbraun.

Heute kam nun jedenfalls endlich die schöne Nachricht, dass „mein“ Volk überlebt hat. Die Borg leben! Nachdem es erst nur zögerlich anlief, sieht nun alles super aus. Der Imker meint, es war wohl noch eine unbefruchtete Königin drin, die nun so weit ist. Jetzt gibt es wohl ein kleines Brutnest mit „Stiften“ und „Larven“. Puh, da muss ich noch mal in meine Bücher schauen, was das genau bedeutet.

Als nächstes will er noch andere Bienen dazu geben, die das Volk im Aufbau unterstützen. Sehr spannend alles!!!!

Der Weihnachtsmann hat uns schon mal vorab Honig gebracht

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Naja, eigentlich war es unser lieber Imker, der uns eine Auswahl seiner besten Honigsorten rum gebracht hat. Anders angezogen hätten wir ihn aber als Weihnachtsmann durchgehen lassen können. So sei mir die Überschrift erlaubt.

12 Gläser leckere Süße! Das macht ein Jahr lang  jeden Monat ein Glas. 🙂 Wer also mal einen Tee mir bestem Honig trinken möchte, ist herzlich eingeladen.

Heute hab ich Pfannkuchen von eigenen Hühnereiern mit Sommertracht-Honig gegesssen. Sehr lecker!

Dabei hab ich rüber auf das Feld geschaut und überlegt, dass wir das eigentlich pachten und dort Dinkel anbauen müssten… Aber das ist wohl ein Traum für ganz weit später.

Die Bienen kommen

Bald zieht wieder eine neue Tierart bei uns ein – und das gleich völkerweise: Die Biene 🙂

Schon seit der Schulzeit haben mich diese interessanten Tiere  in ihren Bann gezogen (Die Borg unter den Tieren auf unserem Planeten ;-)), aber es fehlte immer Zeit, Geld und Gelegenheit das zu vertiefen.

Bienen standen als Plan für „irgendwann, wenn wir mal mehr Zeit haben“ auf dem Zettel… Manchmal kürzt das Leben aber über schöne Zufälle diese Pläne ab und hilft bei der Verwirklichung von Träumen. Man muss nur die Augen offen halten und zugreifen! 🙂 🙂 🙂

Wir haben über die Kleinanzeigen im Netz einen Imker gefunden, der gerne einige seiner Völker umsiedeln wollte und dafür passendes Gelände suchte. Das haben wir! Nach einem netten Plausch zwischen trilliarden von Mücken haben wir uns darauf geeinigt, dass Imker Hermann die Völker in unseren Wald und im Frühjahr auch zwischen unsere Obstbäume stellen wird.

Wir werden also schöne Äpfel und leckeren Honig bekommen – und das ganz ohne Geld- und Zeitaufwand. Ja Hallo!?! Gelobt seien die Kleinanzeigen! Wir sind zufrieden. 🙂

Und nebenbei darf ich auch noch über die Schulter schauen und lernen… 🙂