Unsere 18 Apfelbäume haben den ersten Winter alle überstanden…

…und bieten dem Geflügel schon fast Schatten.

 

IMG_8068smallIch finde, man bekommt schon eine Idee von der Idylle, die ich mir hier vorstelle. Vor dem Stromzaun ist die Hagebuttenrosenhecke gepflanzt, die sich nächstes Jahr aus dem hohen Gras erheben sollte. 🙂

Hier macht Nana ihren ersten Ausflug mit den Gösseln: 6 eigene und 7 untergeschobene aus der Brutmaschine. Es ist ihr erstes Jahr und wir sind SEHR zufrieden mit ihr!

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Holunder und Hagebutten

Wie sich jetzt zeigt sind alle 25 Holunderbüsche angewachsen und treiben nun ordentlich aus. 🙂 Das gibt in den nächsten Jahren ordentlich Beeren. Die Pferde grasen im Moment auf dem Abschnitt und lassen wie gewohnt den Holunder vollkommen in Ruhe. Brave Pferde, gute Büsche!

Letzte Woche hab ich eine weitere Hecke aus 26 Hagebuttenrosen dreier Arten gepflanzt, diese allerdings im Geflügelauslauf, weil die Pferde davor nicht zurück schrecken würden. Zu lecker sind Rosengewächse für sie. Ich liebe den Duft der „Sylter Rose“ und finde so eine dreifarbig blühende Hagebuttenhecke einfach umwerfend. Deshalb ist sie so gepflanzt, dass wir sie vom Wohnzimmerfenster aus sehen können. Ich kann es kaum abwarten bis sie in 2-3 Jahren so weit ist! Zum Winter hin bringt sie dann tolle Vitamin-C-Leckerlies für Pferde und Schafe. Da sind die Hagebutten einfach unschlagbar. Aber auch für Marmelade eignen sie sich sehr gut.

Die Bienen kommen

Bald zieht wieder eine neue Tierart bei uns ein – und das gleich völkerweise: Die Biene 🙂

Schon seit der Schulzeit haben mich diese interessanten Tiere  in ihren Bann gezogen (Die Borg unter den Tieren auf unserem Planeten ;-)), aber es fehlte immer Zeit, Geld und Gelegenheit das zu vertiefen.

Bienen standen als Plan für „irgendwann, wenn wir mal mehr Zeit haben“ auf dem Zettel… Manchmal kürzt das Leben aber über schöne Zufälle diese Pläne ab und hilft bei der Verwirklichung von Träumen. Man muss nur die Augen offen halten und zugreifen! 🙂 🙂 🙂

Wir haben über die Kleinanzeigen im Netz einen Imker gefunden, der gerne einige seiner Völker umsiedeln wollte und dafür passendes Gelände suchte. Das haben wir! Nach einem netten Plausch zwischen trilliarden von Mücken haben wir uns darauf geeinigt, dass Imker Hermann die Völker in unseren Wald und im Frühjahr auch zwischen unsere Obstbäume stellen wird.

Wir werden also schöne Äpfel und leckeren Honig bekommen – und das ganz ohne Geld- und Zeitaufwand. Ja Hallo!?! Gelobt seien die Kleinanzeigen! Wir sind zufrieden. 🙂

Und nebenbei darf ich auch noch über die Schulter schauen und lernen… 🙂

Unsere erste Apfelblüte

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Wir rechnen dieses Jahr zwar noch nicht mit Äpfeln, aber die Blüten sind schon mal wunderschön. 🙂 Zu sehen ist hier der Topaz, der zwar eine relativ neue Sorte ist, dafür aber sehr gut für den Bio-Anbau geeignet.

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Endlich sind sie da, unsere 18 Apfelbäume :-)

Gestern sind unsere 18 Apfelbäume aus der kleinen Bio-Baumschule eines Freundes bei uns angekommen. Heute haben wir die ersten vier eingepflanzt, die nächsten folgen morgen.

Das wird bestimmt ein idyllisches Bild, wenn die Hühner, Gänse und Enten unter den Bäumen nach Futter suchen, die Bäume gleichzeitig düngen und gesund halten und das Fallobst verwerten… Ganz zu schweigen von der Blüte im Frühjahr!

Wir haben viele verschiedene Apfelsorten, einige zum sofortigen Verzehr, andere für die mittlere oder lange Lagerung oder fürs Saften oder Backen. Ich bin sehr gespannt, ob wir mit diesen Bäumen eines Tages unseren gesamten Apfelsaftbedarf decken können. Der ist nämlich ziemlich hoch. Auch für die Gänse und Schafe geht im Winter einiges an Äpfeln weg. Der Bedarf ist also allemal vorhanden.

Jetzt müssen wir nur noch ordentlich wässern, Tee trinken und lange warten, warten, warten…