„Unsere“ Gänserasse

Bei den Enten haben wir mit den Pommern wohl „unsere“ Rasse gefunden. Bei den Gänsen probieren und überlegen wir noch etwas:

Unser Gustav gehört zu den „Altdeutschen Landgänsen“, eine Züchtung aus der Fränkischen Landgans. Er gefällt uns eigentlich sehr gut und ich könnte mir vorstellen, dass es die Richtung zukünftig wird. Die Altdeutsche Landgans ist keine anerkannte Rasse, die Fränkische schon, dafür ist es hier jedoch schwierig an wirklich blutsfremde Tiere zu kommen. Mal sehen, wie wir uns entscheiden.

Seine erste Dame „Schneewittchen“  scheint eine Deutsche Legegans zu sein, ganz sicher sind wir aber nicht. Sie legt sehr viele Eier, brütet aber immer nur wenige erfolgreich aus. Im Moment geben wir den ersten Schwung an Freunde mit Brutautomat, die ganz glücklich darüber sind. Ziel für uns ist aber eindeutig, dass die Gänse die Brut allein raus bringen, sonst bleibt es immer viel zu viel Arbeit für uns. Damit ist das nicht die Rasse unserer Wahl, aber Schneewittchen darf natürlich bleiben.

Die Zweitgans ist irgendein Mix in weiß mit Höcker und einem schwarzen Tüpfel auf dem Rücken. Sie ist uns quasi zugelaufen. Auch sie legt ordentlich befruchtete Eier, wenn auch weniger als die Legegans, und brütet ohne großen Erfolg. Aber sie versteht sich sehr gut mit Schneewittchen und hilft prima bei der Führung der Gössel. Deshalb darf sie selbstverständlich auch bleiben.

Im kommenden Frühjahr werden wir die Bruteier in den Automaten unserer Freunde legen lassen, wenn Schneewittchen und Tüpfel anfangen zu brüten. Die frisch geschlüpften Gössel schieben wir dann den Gänsen unter. Am ersten Tag geht das noch ganz prima. Mal sehen, wie wir die Idee umsetzen können.

Dann haben wir dieses Jahr noch Gössel von Höckergänsen und irgendwelchen anderen grauen Landgänsen dazu gekauft. Die Höckergänse sind zwar wirklich schön, aber doch deutlich aggressiver. Damit werden wir nicht warm. Die grauen Landgänse sind nett und aus Naturbrut. Davon werden wir wohl eine Dame behalten. Mal sehen wie die sich nächstes Jahr macht.

Es wird also irgendwie in Richtung Bayerische, Fränkische Landgans (oder einfach nur die Altdeutsche) gehen. Evtl. kommen noch die Pommern in Frage, da müssen wir noch forschen und überlegen.

Fjorda hat ihren zweiten Frühling

Das Medikament gegen Cushing schlägt sehr schnell an. Fjorda ist wieder richtig frisch geworden. Von dem alten entspannten Pferd ist nur noch wenig zu merken.

Zum Glück haben wir jemanden für gemeinsame Ausritte gefunden. Mit 2 x wöchentlich Unterricht ist sie überhaupt nicht mehr ausgelastet. Es ist richtig schön zu sehen, wie wach die Augen geworden sind.

Die andere Pferdedame ist 21  und damit nur ein Jahr älter als Fjorda. Sie hat aber auch einen sehr fleißigen Schritt. Das macht die gemeinsamen Ausritte entspannt, denke ich. Die erste Runde sind wir vorgestern mal für den Anfang 6 km unterwegs gewesen – nur zum aneinander Gewöhnen. Die beiden waren so frisch, dass da deutlich Luft nach oben ist. Mal sehen, ob wir über die Monate bis zu einem Einführungsdistanzritt kommen. Das hängt ja auch vom Headshaking im nächsten Jahr ab. Letztendlich ist egal, was am Ende dabei raus kommt. Das Training bringt schon Spaß. Und manch ein anstrengender Arbeitstag lässt sich besser überstehen, wenn man weiß, dass man abends auf dem Pferderücken sitzt und sich den Wind um die Nase wehen lässt. 🙂

Unsere zusätzliche Wärmedämmung wächst

Unser Haus ist von 79. Damals wurde schon 2-schalig gebaut, aber die Wärmedämmung ist noch nicht so richtig hitverdächtig. Als wir das Haus 2010 kauften, haben wir uns für neue Fenster entschieden und die Holz-Loggiawand neu gedämmt, aber uns gegen eine zusätzliche bauliche Dämmung der Wände entschieden, weil die Invesitionskosten viel höher als die Energieeinsparungen wären.

An einigen Stellen haben wir nun eine Wärmedämmung gepflanzt!

Es wird einige Jahre dauern bis sie Auswirkungen zeigt, dafür sind die Invesitionen jedoch gleich Null. Allein ein paar Umpflanzaktionen waren notwendig.

Diese Pflanze ist ganzjährig grün, dämmt also tatsächlich auch im Winter, sie ist selbstklimmend, beschädigt dabei jedoch nicht das Mauerwerk. Außerdem kann man sie gut beschneiden und im Griff halten. Dieser Vorteil ist in den Anfangsjahren gleichzeitig auch der Nachteil, denn es dauert schon etliche Jahre bis sie eine Wand begrünt hat. Da es sich dabei um den einzigen Nachteil handelt, nehmen wir das Warten gerne in Kauf. 🙂

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Fjorda hat Cushing

Da das lange Winterfell nur recht langsam ausgefallen ist, was man evtl. noch auf das kalte Frühjahr schieben konnte, und das Sommerfell nicht so wirklich dünn werden wollte, hab ich nun auf Cushing testen lassen. Das Ergebnis war leider deutlich positiv.

Ich bin im Moment nur glücklich, dass wir es jetzt bemerkt haben und sie bisher noch keine Hufrehe hatte!!!

Sie bekommt jetzt Prascend 1mg, damit soll sich schnell eine Veränderung einstellen. Wir werden sehen.

Gespannt bin ich, wie sich nun wohl das Headshaking verändert. Da sich der Kortisolspiegel unter Prascend verändert, müsste sich hier meiner Vermutung nach auch etwas ändern. Wir werden sehen.

Ansonsten läuft sie im Moment sehr gut. Beim Reitunterricht Samstag ist sie so schön fluffig getrabt. Nach Jahren der Pause wird sie nun ein tolles, entspanntes Reitpferd. 🙂

Ein paar Fliegen machen ihr gar nichts mehr aus. Sie ist den ganzen Unterricht völlig ohne Schnicken gelaufen. 🙂 🙂 🙂 Dass das möglich ist, war im Frühjahr noch nicht abzusehen. Ich bin total begeistert. Die neue Reitlehrerin und der neue Sattel sind Gold für meinen Rücken (…und wohl auch ihren. Die Chiro ist begeistert von der positiven Entwicklung). Inzwischen ist die Schmerzerinnerung im Trab verschwunden und ich komme in den bequemen Bereich. Auch das war vor einigen Wochen noch nicht absehbar.

Was lernen wir daraus: Gib Dich niemals mit einer schlechten Situation zufrieden. Suche ständig weiter nach Verbesserungen.