„Ein Streifen am Horizont“ (des Garten)… Es wird wieder!

Nachdem wir die hintere Kellerwand neu abgedichtet hatten und ich mir kurze Zeit später die Schulter „zerschreddert“ hatte, war lange „Wildnis“ im hinteren Garten. Monatelang habe ich mit Schmerzen auf der Couch gesessen, mir erst die Brache und dann das Unkraut und Gestrüpp angesehen – letzteres war wenigstens grün! Nun endlich bin ich ansatzweise so weit „wieder hergestellt“, dass ich an die Gartenarbeit komme. Ich liebe es: Frühling, Osterglocken, Primeln, Traubenhyazinthen… Es wird!!! Bisher ist es nur „ein Streifen am Horizont“ (des Gartens), aber das ist so viel mehr als die Monate davor!!! Das Leben wird wieder blumig! 🙂 🙂 🙂

Brummbrumm… Treckafahrn!

Ja, wir haben uns ein neues Spielzeug gekauft: Unseren Trecki! Und da er nur wirklichen Spaß bringt, wenn man auch mit ihm spielen kann, haben die Männer letzte Woche an ihm rumgebastelt und ihn fein zum Laufen gebracht. Überall Öl rein und Caramba ran. Caramba geht immer, habe ich gelernt. Dann wurde noch irgendwas umgeschweißt, damit Nachbars Schleppe ran passt, und auf ging´s: Brummbrumm… Treckafahrn! Einen Tag hat Maic die ganze Weide abgeschleppt, dann habe ich per Hand einige Stellen nachgesät und den nächsten Tag wurde dann alles gewalzt. Sehr passend hat es am darauf folgenden Tag Dauerregen gegeben. Ich war zufrieden, das Wochenwerk ist geschafft. Jetzt fehlt uns nur noch die Wärme!  …und das Ergebnis der Bodenprobe.

Bodenproben der Pferdeweide

Ich habe letzten Donnerstag Bodenproben der Pferdeweide abgegeben. Bin sehr gespannt, was dabei raus kommt! Die Weide wurde früher mit Kühen beweidet und mehrmals jährlich mit Gülle gedüngt. Seit 2012 wird sie von Pferden beweidet und zur Heugewinnung gemäht, seitdem hat sie weder Gülle noch Kunstdünger gesehen. Ein Drittel wurde im Juni 2013 mit Pferdeäppeln gedüngt und anschließend 2 Jahre aus der Beweidung genommen. Ich habe jetzt 1 Sammelprobe von der 2013 gedüngten und eine von der seit 2012 gänzlich ungedüngten genommen.

Im Hühnerhof muss man Ordnung halten! Warum? Na, schaut selbst!

Da war mir doch eine Henne abhanden gekommen. Theoretisch nicht weiter wild, weil sie abends alle wieder in den Stall gehen. Nicht aber zur Brutzeit! Dann suchen sie sich irgendwo tolle Verstecke, um sich mal dezent für 3 Wochen dem Wärmen der Eier hinzugeben. WP_20150501_12_50_48_Pro

Und wenn man dann noch Nachbars alten Kaninchenstall auf dem Grundstück stehen hat, der einige Jahre als toller Gluckenstall gedient hat, nun aber doch entsorgt werden soll, kann es sein, dass man die Rechnung ohne die Hennen gemacht hat. Irgendwann habe ich sie dann doch gefunden! Hier ist es für mich von Nachteil, dass ich gerne Hühner in Tarnfarben leiden mag. Tja, so ist das Leben. Nicht alles, was man schön findet, stellt sich langfristig als nützlich dar. 😉 Die Henne hatte überhaupt kein Einsehen mit mir und der verschwenderischen Konsumgesellschaft. Sie meinte, dieser Stall wäre noch super und für die Entsorgung viel zu schade. Leider musste ich sie vom Gegenteil überzeugen, denn ohne ordentliche Verschließbarkeit hat der Fuchs schnell ein leckeres Nachtessen. Die Henne war zwar echt maulig, aber dafür lebt sie noch heute. 🙂 Liebe Nachbarn, wenn ihr mich die nächsten 2-3 Monate fluchend mit der Taschenlampe übers Grundstück stolpern seht, dann wisst ihr, was mein Auftrag ist: Hennen suchen!