Das Projekt „Natürliche Weidepflege“ beginnt.

Die Moorschnucken (und ähnliche) sind ja damals bei uns eingezogen, um die Pferdeweiden zu pflegen. Heute haben wir das Projekt nun endlich richtig gestartet.

Gestern hab ich die Pferde das letzte Mal auf den ersten Weideabschnitt gelassen, den ich extra nicht zu kurz abfressen lassen habe… Und heute hab ich ihn nun mit Stromnetzen eingezäunt und die Schafe drauf gelassen. So soll es nun den Sommer lang weiter gehen. Mal sehen, wie die Fläche in 2-3 Wochen aussieht!!! Ich werde mit Fotos berichten. 🙂

Alter Verwalter! Carino ist definitiv frisch!

Nachdem ich nun endlich wieder gesund bin (die Grippe hatte mich erwischt), wollten Caro und ich heute eine gemütliche Runde bei bestem Frühlingswetter mit den beiden alten Zossen ausreiten. Aber die Rechnung hatten wir eindeutig ohne Carino gemacht!!! Alter Verwalter, war der frisch!! Zockelt er sonst immer gemütlich hinter Fjorda her, war er heute an vorderster Stelle und das mit einem Tempo, bei dem Fjorda und ich ordentlich zu marschieren hatten.

Nö, ich glaube, ich mache im Moment alles richtig bei ihm… Vielleicht sogar etwas zu richtig. 😉
Eigentlich bekommt er nach einer Runde grundsätzlich einen Tag Pause, damit sein Beinchen die nötige Ruhe bekommt, aber heute haben wir entschieden, dass wir morgen gleich wieder raus gehen, damit wir DANN die gemütliche Runde reiten können. 😉 Vielleicht lassen wir auch mal hinten die Hufschuhe weg. Ich bin zu gespannt, ob er jetzt auch ohne flott läuft. Den Verdacht hätte ich schon…

Nun muss ich mal schnell vermerken, wie er im Moment gefüttert, gepäppelt und gehalten wird, damit ich mich in schlechteren Zeiten wieder darauf zurück bringen kann.

An Futter bekommt er im Moment:

Grundfutter: morgens und abends je eine Stunde Gras, dazwischen in 24 Stunden ca. 3-4 Ballen Moorweidenheu mit den anderen zusammen. Wenig kurzes Aufwuchsgras, weil sie nur im Paddock stehen, kein Laufgang ist offen.

Eimerfutter: 1/4 Schippe Wiesenflakes, 50 ml Enviro Mineralfutter, vielleicht 1 EL Bierhefe, ne kleine Hand Leinsamenschrot… und im Moment erstmals seit meiner eigenen Pferdehaltung gibt es ein halbes Händchen voll Hafer, damit sie wissen, wofür sie von der Weide kommen.

Dazu als Medis: BoneKare (ca. einen halben 50ml-Löffel), Quattro dolor (ca. 20 ml), Corticosal von Navalis (davon aber nur einen halben Messlöffel)

Nun könnte die gravierende Verbesserung an der guten Versorgung liegen (so ordentlich war ich selten mit der Gras-Heu-Zuteilung, auch das Corticosal ist zum Beispiel neu dazu gekommen und könnte diese Wirkung erzielt haben) oder aber daran, dass die Pferde nur noch zu viert sind. Für Carino hatte ich mir ja genau das durch Mellos Auszug erhofft! Früher war er auch so flott mit marschiert… Vielleicht ist es aber auch die Summe aller Faktoren…. Na, warten wir mal ab wie er sich in Zukunft so macht… Und hoffen wir, dass wir morgen eine frische und entspannte Runde haben. 🙂

Heikes Stallanlage – Ideensammlung für uns

Wir haben einen sonnigen Nachmittal lang über Pferde, Hufe, Fürtterung und Sättel gesprochen… In Heikes gut durchdachter und strukturierter Anlage gibt es etliche Tore, die zu bestimmten Zeiten öffnen, um verschiedenste Pferde zu den jeweiligen Portionen zu lassen. So können leicht- und schwerfuttrige Pferde zusammen leben und trotzdem bedarfsgerecht nach genauen kg-Berechnungen gefüttert werden. Wahnsinn!

Diese Automatik haben wir zum Beispiel bei unseren Hühnern im Einsatz. Hier öffnet sie ein Metalltor.

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Harmonie bei den Pferden

Nachdem Mello gestern ausgezogen ist, stehen heute alle vier Pferdchen absolut entspannt an einer Raufe und mümmeln gemütlich ihr Heu. Das ist für mich eine enorme Arbeitserleichterung, weil ich nur noch an einer Stelle füttern muss. Auch für Carinos Beinchen ist die Ruhe Gold wert. So muss er viel weniger zur Seite springen.

Mello ist in einen feudalen Westernstall gezogen in dem sie ein eigenes Schlafzimmer bekommen hat. Wir wünschen ihr dort eine gute Zeit und viele neue Freunde.

Gleichzeitig hatten wir diese Woche eine absolute Premiere: Alle vier Ponys waren unter dem Reiter! Dank der beiden tollen Reitbeteiligungen und der super Reitlehrerin bekommen wir Schwung in die Bande. 🙂

Knüppelharte Piste

Carino freut sich über seine Hausschuhe – äh – Hufschuhe. Ich bin super glücklich, dass ich ihm die für diesen Winter spendiert habe. Er läuft viel besser als andere Jahre und steht nicht mehr so versteinert im Paddock rum. Ich hoffe, dass wir damit auch sein Beinchen besser über die kalte Jahreszeit bekommen.

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Neulich lief er einen Tag ganz schlecht, konnte kaum noch auftreten. Ich hatte schon Sorgen, dass es das damit wieder war. Aber am nächsten Tag war der Spuk vorbei! Erklärung? Einziger Ansatz für mich ist, dass er die Nacht davor erstmals seit langem wieder eine Decke drauf hatte. Ich schätze, dass er mit angezogenen Beinen im Liegen das rechte Knie als Beule rausstehen hat und die Decke stramm gedrückt hat, so dass die Kniescheibe zu viel Druck ins kranke Knie gegeben hat. Das würde dann auch erklären, warum er die ersten Jahre, in denen er wegen des damals noch vorhandenen Winterhustens häufig die Decke tragen musste, so starke Probleme mit dem Knie hatte. Darauf muss man nun aber auch erstmal kommen!!! Zukünftig bekommt er, WENN er mal eine Decke braucht, eine riesengroße drauf!

Drauf gekommen bin ich übrigens, weil er morgens für ihn untypisch lang ausgestreckt gelegen hat… Und dazu das schlechte Gehen. Nachdem die Decke runter war hat er sich gleich mit angezogenen Beinen hingelegt und ausgeruht. Bei der Beobachtung dämmerte es mir.

Also Leute, wenn ihr Pferde mit Knieproblemen habt, kauft zu große Decken!!

Das Wetter und die Hufe

Gefühlt waren das sieben Wochen Dauerregen seit der letzten Hufbearbeitung. Gestern dann der große Augenblick: Die Hufbearbeiterin schaut mal wieder mit ihrem strengen Auge unter die Füße! Und? Siehe da: Wunderschöne Hufunterseiten ohne eine einzige Stelle Gammel! 🙂

Irgendwas richtig gemacht! 🙂

Wieder ein Jahr Silvesterfeuerwerk überstanden

Die Pferde waren absolut cool, obwohl keine 200 m entfernt Raketen gezündet wurden. Sie standen einfach entspannt vor ihrem Heu und haben sich über die Extraportion gefreut, die sie ohne jegliches Zucken weggemümmelt haben. Ich liebe entspannte Offenstallpferde! 🙂

Allein die Schafe sind mir fast über den Zaun gegangen. Da hatte ich nun wirklich nicht mit gerechnet, weil die in den letzten Jahren immer problemlos waren. Aber der neue Bock und das neue scharze Schaf waren ziemlich verstört. Mit viel Roter Beete und immer wieder kleinen Portionen Körnerfutter konnte ich sie aber dann doch überzeugen bei mir zu bleiben. Wobei man fairer Weise sagen muss, dass sie auch näher am Feuerwerk standen. Das waren keine 100 m. Vielleicht sollten wir den neuen Stall doch weiter nach hinten setzen…