Der Unterstand bekommt Seitenwände

So sah der Unterstand das letzte Jahr aus:

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6 Felder, mittig einmal unterteilt, damit mehr Ruhe drin herrscht, stabil genug, dass sich auch die dicken Pferde genüsslich mit ihrem ganzen Gewicht schubbern konnten. Keine Ecken, in denen Hufe verkeilen oder Beine unter geklemmt werden können.

Schließen konnten wir den Stall damals seitlich nicht, weil wir bunt zusammen gewürfelte 8 Pferde hier stehen hatten, die sich zu sehr geschickt haben. Es war notwendig, dass sie überall seitlich weg konnten.

Nun sind es nur noch 5 Pferde, die schon relativ ruhig miteinander sind. Deshalb kommen jetzt die Seitenwände nach Westen dazu. Hier seht ihr schon einmal den Bereich des Heulagers (später Sattelkammer), in den die Pferde nicht rein kommen werden.

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Als unteren Abschluss direkt unter dem Holz wird ein Kantstein gesetzt und innen mit alten Spaltenböden vom Schweinebauern nebenan „gepflastert“. Der Schlitz am Sparrenkopf wird von außen noch gegen Regen verschlossen. Es bleibt jedoch ein Lüftungsschlitz.

Der Bereich für die Pferde wird ähnlich aussehen, allerdings sind dort noch zwei Hölzer mehr angeordnet, damit die Pferde nicht ins Blech treten. Auf Bodenbefestigung wird dort verzichtet. Irgendwann kommen vielleicht Liegematten rein…. Erstmal nur eine Ladung Sand.

Hier noch mal eine Stützenfußlösung im Detail:

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Wir hatten lange überlegt, wie wir die Einzelfundamente ausbilden. Die Stütze sollte ausreichend aus dem Wasser raus kommen, Wegen der Stabilität und Sicherheit (Pferdehufe) sollte das Eisen aber auch nicht so viel Strecke überbrücken. Folglich mussten die Fundamente aus dem Boden raus ragen. Das sollte sauber aussehen, einfach herzustellen sein und später von den Pferden nicht abgetreten werden können. Schlussendlich gab uns Papas Juniorchef dann diesen guten Hinweis mit den Eimern, aus denen man den Boden raus schneidet und sie dann umgekehrt als verlorene Schalung einbaut. Damit sind wir sehr zufrieden! 🙂 Nach einem Jahr keinerlei Beanstandungen.

Die Rückwand haben wir gestern verschlossen, jetzt müssen heute noch die Kantsteine rein, damit die Pferde wieder in den Stall dürfen, rechtzeitig vor der Schlechtwetterfront, die heute anrückt. Weitere Fotos folgen! 🙂

Wenn im nächsten Frühjahr das fünfte Pferd auszieht, werden wir für unsere vier aus dem Feld neben dem Heulager noch eine Notbox bauen können, so dass wir dann Sattelkammer und Notbox/Heulager haben. Auch nach Osten hin können dann noch Seitenwände eingebaut werden. Derzeit müssen wir diese noch offen lassen, weil die Herde mit diesem Pferd noch nicht ganz homogen ist.