Ein Bock im Gluckenstall!

Die beiden Böcke lieben den Gluckenstall! Wir haben ihn bei den Schafen zwischengeparkt, weil dort der höchste Zaun ist und die Hühner anfingen zu den Nachbarn zu marschieren… Wenn ich abends die Henne mit den Junghühnern einsperren will, ist der Stall oft schon besetzt. Teilweise sperren die Böcke sich darin sogar gegenseitig ein indem sie die Tür verschließen! Unsere Nichte Tabea hat ein Foto gemacht:

Bock-im-Huehnerstall

Mir kam das ja sehr merkwürdig vor! Aber dann hat Uwe mir folgendes Bild geschickt und damit war alles klar: Sie sind von klein auf an Geflügelställe gewöhnt!!! 🙂

 

Nachdem sie dann aber anfingen, ihre überschüssigen Energien am Stall abzulassen, haben wir ihn doch zu den Enten und Gänsen getragen. Nun müssen sie mit ihrem Schafstall vorlieb nehmen. 🙂

Wir erweitern unsere bunte “Tierpalette” um Moorschnucken!

Am 23.10.2011 haben wir es nun endlich geschafft Uwe um seine beiden Böcke zu erleichtern.

Uwe hat dieses Jahr ganz viele süße Flaschenlämmer bei sich aufgenommen und großgezogen. Die Damen behält er alle selbst, einen Bock übernehmen wir. Damit sein Bock dieses Jahr noch keinen Nachwuchs erzeugt (dafür sollen die Moorschnuckenladys noch ein Jahr älter sein), nehmen wir seinen Bock für ein Jahr mit zu uns.

Die Fahrt ging reibungslos und auch auf der neuen Weide war kein Anzeichen von Nervosität. Ich hab mich ganz bewusst für einen “Flaschenbock” entschieden, weil Moorschnucken sonst oft sehr scheu sind. Das kenne ich noch von unseren Heidschnucken früher…

Hier die ersten Bilder…

 

Und das hier… Da war  mir noch nicht bewusst, warum sie mit dem zwischengeparkten Gluckenstall so kuscheln…. Aber die Erklärung kommt übermorgen!

Wir haben Mieter!

Dieser Artikel passt hier zwar nur bedingt rein, dennoch ist er von großer Bedeutung für das gesamte “Projekt”.

Wir sind endlich mit der Renovierung der Dachgeschosswohnung fertig! Ursprünglich wollten wir dort eine Ferienwohnung einrichten, haben uns dann aber doch dagegen entschieden, weil das zu arbeitsintensiv ist.

Nun haben wir Mieter gefunden und wir sind sehr froh, dass wir für diesen Bereich des Hauses nicht mehr zuständig sind: Die Fenster darf jetzt jemand anderes putzen! 🙂 Außerdem kann mit der Miete ein guter Teil des Abtrages bezahlt werden und auch die Nebenkosten für uns reduzieren sich deutlich.

Es war kaum eine Umgewöhnung, dass nun nach gut 1 1/2 Jahr noch jemand mit im Haus wohnt. Ich finde ja, dass sich Wohnraum nur gut anfühlt, wenn er wirklich ausgefüllt ist, und das war vorher definitiv nicht der Fall, weil das Haus für uns zwei viel zu groß war. Bezüglich der Geräusche, die man nun hin und wieder hört, sage ich immer: “Ich höre unser Geld trappeln!” 😉

Alles in Allem ein großer und wichtiger Schritt richtung finanzieller Unabhängigkeit!

PS im März 2012: Nach dem ersten Winter haben wir festgestellt, dass sich unsere Gaskosten aufgrund der Renovierung (neue Fenster etc.), des Kamins und der Mieter auf die Hälte reduziert haben! 🙂 Das ist schon gut, aber da geht noch mehr (Stichpunkt Isolierung der Kellerdecke).